Okay, immer mehr Menschen informieren sich vor einer Kaufentscheidung im Internet über das Objekt ihrer Begierde. Was nun europaweit die Objekte sind, auf die sich das netzgestützte Informationsbegehren bezieht, muss man eigentlich gar nicht erst in der TNS Studie “Kaufentscheidung: Überzeugungskraft kommt aus dem Internet” (Quelle hier) nachlesen. Ist doch klar, es sind Bücher, CDs, DVDs, Unterhaltungselektronik und Reisen. Interessant ist allerdings, dass sich nur Briten und Deutsche im Netz über Mode informieren.
Die TNS-Studie liefert auch eine Typologie der Suchstrategien. Und? Man spürt ein kleines bisschen, dass es die Autoren drängte, neben modernen Performern, Dinks, early Adopters, Lohas und dem anderen heißen Scheiß mal was ganz Neues auszuprobieren. Hier nun, nur weil’s so schön klingt, die komplette Typologie: “Interactive Power Research”, “E-Commerce Oriented Informations Focus”, “Economical Exploring”, “Rational Offline Oriented Research” und “Low Involvement Research”.
Ich fürchte, wir Deutschen haben uns gleich doppelt blamiert: Als echte Topchecker erledigen wir das Thema Mode wahrscheinlich nur im Interactive Power Research-Modus. Das macht uns keiner nach.